| Fliesenverlegung mit System |
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Fliesenbeläge sind ein optimales Mittel zur Raumgestaltung und im Hinblick auf Hygiene, Pflege und Haltbarkeit nicht zu übertreffen. Sie sind unempfindlich gegen Staub, Schmutz und leicht zu reinigen. Grundsätzlich ist die Verlegung kein Problem, wenn Sie die richtigen Produkte verwenden und einige Hinweise zur Untergrundvorbehandlung und Verarbeitung beachten. Mit diesen Verarbeitungstipps wollen wir Ihnen in einzelnen Schritten die Verarbeitungstechniken rund um die Fliesenverlegung zeigen und Hinweise geben, die viel Zeit, Geld und auch Ärger sparen können. Racofix® bietet für jede Anforderung das passende Produkt: von der Grundierung über Spachtelmassen, Abdichtungsmassen, Fliesenkleber, Natursteinkleber bis zu Fugenmörtel. Da alle Produkte aufeinander abgestimmt sind, werden Sie lange Freude an Ihrer Arbeit haben. |
| Vorbereiten des Untergrundes | ||
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Der Untergrund, auf dem ein Fliesenbelag verlegt werden soll, muss ebenflächig, fest, tragfähig, trocken, frei von haftungsvermindernden Stoffen und rissfrei sein. Putz- oder Spachtelschichten dürfen nicht hohlliegen. Der Untergrund darf nicht mürbe sein, nicht absanden und es dürfen keine Ausblühungen oder Trennschichten vorhanden sein. Darüber hinaus ist zu beurteilen, aus welchem Material alte Beschichtungen und Spachtelungen bestehen. Zementestriche müssen mindestens 28 Tage alt sein, die Restfeuchtigkeit muss ≤ 2 CM-% betragen. Beheizte Calciumsulfatestriche dürfen maximal 0,3 CM-%, unbeheizte 0,5 CM-% Restfeuchtigkeit aufweisen. Bei Calciumsulfatestrichen muss zusätzlich die Oberflächenfestigkeit und -beschaffenheit beurteilt werden. Holzuntergründe müssen ausreichend stabil, fest, trocken, frei von Farbresten und hinterlüftet sein. Holzdielenböden müssen nachverschraubt, Spanplatten in Nut und Feder verleimt sein. |
![]() 1. Mit der Handwischprobe wird das Absanden des Untergrundes beurteilt. |
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![]() 2. Mit der Gitterritzprüfung wird die Oberflächenfestigkeit von Putzen und Estrichen beurteilt. Die Ritzflanken dürfen insbesondere an den Kreuzungsstellen nicht ausbrechen. |
![]() 3. Die Beurteilung der Ebenflächigkeit des Untergrundes wird am besten mit einer Richtlatte durchgeführt. |
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![]() 4. Alte Tapeten, Dekorstoffe, nicht tragfähige Anstriche müssen entfernt werden. |
![]() 5. Lose, alte Fliesenbeläge werden abgeschlagen. |
![]() 6. Estrichrisse sind mit Racofix® Rissharz kraftschlüssig unter Verwendung von Querarmierungen (alle 25 cm) zu verschließen. |
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Bevor unebene Untergründe mit einer Spachtelmasse ausgeglichen werden bzw. auf ebenen Untergründen keramische Fliesen verlegt werden können, muss zur Verbesserung des Haftverbundes eine auf den Untergrund abgestimmte Grundierung aufgetragen werden. Racofix® Spezial-Haftgrund verbessert den Haftverbund auf glatten, porengeschlossenen Oberflächen, alten Fliesenbelägen und festhaftenden Klebstoffresten sowie auf Holzuntergründen. Racofix® Grundierung ist besonders geeignet zur Vorbehandlung von saugfähigen, gips- und calciumsulfatgebundenen Untergründen, Gipskarton, Zementestrichen und -putzen. Sie dringt in den kapillaren Porenraum ein, reduziert die Saugfähigkeit und bindet Staub und lockere Teilchen. |
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![]() Racofix® Spezial-Haftgrund wird möglichst dünn mit einer Lammfellrolle auf den nicht saugenden Untergrund aufgetragen. |
![]() Racofix® Grundierung wird mit einem Quast oder einer Lammfellrolle vollsatt auf den saugenden Untergrund aufgetragen. |
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Unebenheiten auf Bodenflächen werden mit Racofix® RF 7-Fließspachtel ausgeglichen. Mit dieser flexiblen und selbstverlaufenden Fließspachtelmasse können Schichtstärken zwischen 2-40 mm abgedeckt werden. Die anschließende Fliesenverlegung ist bereits nach 2–3 Stunden möglich. Auf biegesteifen Holzuntergründen ist Racofix® Flex-Fließspachtel geeignet. An Wandflächen oder für tiefere Löcher wird Racofix® Reparatur-Mörtel als standfeste Spachtelmasse verwendet. |
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![]() 1. Racofix® RF 7-Fließspachtel wird auf dem vorbehandelten Untergrund ausgegossen … |
![]() 2. … und mit einer Glättkelle verteilt. Racofix® RF 7-Fließspachtel verläuft selbstständig zu einer ebenen, ansatzfreien Fläche. |
![]() 3. Wandflächen werden mit Racofix® Reparatur-Mörtel ausgebessert. |
| Außenabdichtung Balkon und Terrasse | ||
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Ausblühungen, Risse oder Frostschäden bei Fliesenbelägen auf Balkonen und Terrassen haben in den meisten Fällen eine Durchfeuchtung der Unterkonstruktion als Ursache. Diese Schäden können durch eine Verbundabdichtung des Fliesenbelages mit Racofix® Flex-Dichtschlämme, einer flexiblen und rissüberbrückenden, einkomponentigen Dichtungsschlämme, vermieden werden. Racofix® Flex-Dichtschlämme kann auf einem mineralischen Untergrund aufgetragen werden, aber auch gereinigte und feste keramische Altbeläge sind als Untergrund geeignet. |
![]() 1. Sauberes Wasser wird vorgegeben, das Trockenpulver zudosiert und mit einem Rührquirl zu einer sämigen, knollenfreien Schlämme angemischt. Nach der Reifezeit von 3–5 Minuten wird nochmals durchgerührt. |
![]() 2. Der Untergrund wird gleichmäßig vorgenässt, z. B. mit einer Gartenspritze, einem Quast oder einem Haarbesen, so dass er zum Zeitpunkt der Beschichtung mit Racofix® Flex-Dichtschlämme mattfeucht ist. |
![]() 3. Im Eckbereich wird Racofix® Dichtband überlappend gefaltet und mit Racofix® Flex-Dichtschlämme eingebettet. |
![]() 4. Einbetten von Racofix® Dichtband in Boden- und Wandanschlussfugen. |
![]() 5. Die erste Abdichtungsschicht wird mit einer Lammfellrolle aufgetragen, wobei das Racofix® Dichtband nahtlos in die Flächenabdichtung eingebunden wird. |
![]() 6. Nach Abtrocknung der Abdichtungsschicht, je nach Temperatur ca. 4 Stunden, wird die zweite Schicht aufgetragen. Die Gesamtschichtdicke der fertigen Abdichtung muss mindestens 2 mm betragen. Im Wandbereich wird die Abdichtungsschicht auf Sockelhöhe hochgezogen. |
![]() 7. Auf der ausgehärteten Abdichtung wird der Fliesenbelag mit einem flexiblem Dünnbettmörtel (z.B. Racofix® Multi-Flexkleber) verlegt. |
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| Innenabdichtung im häuslichen Nassbereich | ||
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In häuslich genutzten Nassbereichen wie z.B. im Badezimmer ist eine Abdichtungsschicht unter dem Fliesenbelag erforderlich. Keramische Fliesen sind zwar wasserdicht, aber durch die Fugen kann Wasser in den Untergrund eindringen und Schäden hervorrufen. Zur Abdichtung empfehlen wir die Flüssigbeschichtung Racofix® Flüssig-Abdichtung, die sich besonders einfach verarbeiten lässt. Direkt auf der Abdichtungsschicht wird z.B mit Racofix® Multi-Flexkleber der Fliesenbelag verlegt. |
![]() 2. Zum Aufbringen der Racofix® Dichtmanschetten Wand sind die Koststoffftopfen zu entfernen und ggf. Stutzenverlängerungen einzubauen. Die Racofix® Dichtmanschetten Wand werden auf den Stutzen positioniert. |
![]() 3. Anschließend werden Racofix® Dichtmanschetten Wand in die Abdichtungsschicht eingebettet. |
![]() 4. Zur Abdichtung der Flächen wird Racofix® Flüssig-Abdichtung mit einer Lammfellrolle oder einer Glättkelle satt und porenfrei auf den Untergrund aufgetragen. |
![]() 5. Nach einer Ablüftzeit von 1,5–2,5 Stunden wird die zweite Schicht aufgetragen. Die Trockenschichtdicke muss mind. 0,5 mm betragen. Nach weiteren 3–5 Stunden kann der Fliesenbelag mit flexiblem Dünnbettmörtel (z.B. Racofix® Multi-Flexkleber) verlegt werden. |
![]() Sind Bodenabläufe vorhanden, können diese mit der Racofix® Dichtmanschette Boden ebenfalls in die Flächenabdichtung eingebunden werden. |
| Fliesenflächen einteilen | ||
![]() 1. Fliesenflächen sollten symmetrisch eingeteilt werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen. Um an den Seiten ganze Fliesen oder gleichbreite Fliesenanschnitte zu erhalten, wird zuerst in der Wandmitte ein Senklot angeschlagen. Hier beginnen Sie die Fliesenverlegung mit einer Fuge oder der Mitte einer ganzen Fliese. Schnittstücke an den Seiten sollten größer als eine halbe Fliesenbreite sein. |
![]() 2. An Außenecken, z.B. Pfeilern oder vorstehenden Mauerkanten, beginnen Sie mit einer ganzen Fliese. Die Schnittstücke werden an den Innenseiten angeordnet. |
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![]() 3. An Türdurchgängen zu angrenzenden Räumen, in denen die gleichen Fliesen verlegt werden, übernehmen Sie den Fugenverlauf. Bewegungsfugen werden unter das Türblatt gelegt. |
![]() 4. Wenn Sie in der Höhe variabel sind, beginnen Sie beim Einteilen der Fliesen unten mit einer ganzen Fliese und hören oben mit einer ganzen Fliese auf. Bei vorgegebener Fliesenhöhe beginnen Sie oben mit einer ganzen Fliese, Fliesenanschnitte erfolgen in der untersten Reihe. |
![]() 5. Auf Bodenflächen spannen Sie in der Raummitte, parallel zu den Längswänden, eine Richtschnur. Die Verlegung beginnt an dieser Schnur mit einer Fuge oder der Mitte einer ganzen Fliese. Fliesenanschnitte sollten mindestens die halbe Fliesengröße haben. |
![]() 6. In Heizkörpernischen wird die Fläche so eingeteilt, dass entweder der Anschnitt in der Mitte angeordnet wird, oder gleichbreite Schnittstücke an den Seiten angeordnet werden. |
| Fliesen bearbeiten | ||
| In den seltensten Fällen wird es gelingen, eine Fläche mit ganzen Fliesen passend aufteilen zu können. Meistens muss man an Ecken, Kanten und Anschlüssen die Fliesen zurecht schneiden. Löcher und Aussparungen für Anschlüsse oder Installationen müssen angefertigt werden.
Doch mit dem richtigen Werkzeug und etwas Übung funktioniert auch das problemlos. |
![]() 1. Für gerade Schnitte wird am besten ein Fliesenschneidegerät verwendet. Damit lassen sich auch mehrere Fliesen zuverlässig auf das gleiche Maß zuschneiden. Die Fliesen werden am Anschlag eingelegt, eingeritzt … |
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![]() 2. … und mit der Brechvorrichtung sauber gebrochen. |
![]() 3. Seitliche Aussparungen, z. B. für Wasseranschlüsse, werden angezeichnet und mit der Papageienzange von der Glasurseite her vorsichtig ausgebrochen. |
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![]() 4. Löcher in der Fliese können mit einem Steinbohrer vorgebohrt und anschließend mit der Papageienzange von innen ausgebrochen werden. |
![]() 5. Weitaus praktischer lassen sich Löcher mit einem Fliesen-Lochfräser herstellen. Mit langsamer Drehzahl wird die Fliese von der Glasurseite durchgefräst. |
![]() Stärkere Fliesen wie z. B. Spaltplatten oder Bodenklinkerplatten können nicht mehr mit dem Fliesenschneidegerät geschnitten werden. Diese werden auf der Glasurseite angeritzt und durch vorsichtiges Schlagen mit einem Fliesenhammer auf der Rückseite entlang der Ritzlinie getrennt. |
| Wände verfliesen | ||||||||||||||
![]() 1. Auf dem bereits grundierten Untergrund wird mit einer Wasserwaage, einer Richtlatte und gegebenenfalls einem Senklot die Einteilung der Fliesen vorgenommen. |
![]() 2. Sauberes Wasser wird vorgegeben, das Trockenpulver zudosiert und mit einem Rührquirl zu einem sämigen, knollenfreien Mörtel angemischt. Nach der Reifezeit von 3–5 Minuten wird nochmals durchgerührt. |
![]() 3. Mit einer Glättkelle wird zuerst unter kräftigem Druck eine dünne Kontaktschicht auf den Untergrund aufgezogen. |
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![]() 4. Danach wird der Fliesenkleber, z.B. Racofix® Multi-Flexkleber, aufgespachtelt und anschließend mit einer Zahnkelle durchgekämmt. Nicht mehr als ca. 1,5 m² vorbereiten. |
![]() 5. Die Fliesen werden an der benachbarten Fliese angelegt, von dieser unter Druck weggeschoben und justiert. Dadurch wird das Hochquellen des Fliesenklebers in der Fuge vermieden. |
![]() 6. Mit Fugenkreuzen können ganz leicht gleichmäßige Fugenbreiten erzielt werden. |
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![]() 7. Ein anderes praktisches Hilfsmittel zur korrekten Ausrichtung sind Fliesenlegerecken mit Gummischnur. |
![]() 8. Vor der endgültigen Aushärtung des Fliesenklebers werden die Fugen ausgekratzt, um das spätere Verfugen einwandfrei zu ermöglichen. |
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| Hohlraumfreies Verlegen von Bodenfliesen | ||
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Werden keramische Bodenbeläge großen mechanischen Belastungen oder wechselnden Temperaturen im Außenbereich ausgesetzt, treten häufig Schäden auf. Hohlräume im Verlegemörtel führen zu Brüchen oder zum Ablösen der Fliesen. Auf Balkonen oder Terrassen kann sich darin Wasser ansammeln und bei Frost die Fliesen absprengen. Mit Racofix® Super-Flexkleber S1 wird eine vollsatte Rückseitenbenetzung und dadurch eine nahezu hohlraumfreie Verlegung ermöglicht. Die gießfähige Konsistenz ermöglicht eine mühelose Verarbeitung. |
![]() 1. Racofix® Super-Flexkleber S1 wird zu einer gießfähigen Konsistenz angerührt. Auf den Untergrund wird abschnittsweise soviel Mörtel ausgegossen, wie innerhalb der klebeoffenen Zeit verarbeitet werden kann. |
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![]() 2. Mit einer Glättkelle wird zuerst eine Kontaktschicht aufgezogen, danach wird der Mörtel mit einer Zahnkelle gleichmäßig verteilt und somit das Kammbett erstellt. |
![]() 3. Die Bodenfliese wird direkt an die benachbarten Bodenfliesen angesetzt und in das Mörtelbett eingelegt. |
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![]() 4. Mit einer schiebenden Bewegung wird die Bodenfliese von den benachbarten Bodenfliesen weggezogen. Dadurch wird das Herausquellen des Mörtels aus der Fuge vermieden. |
![]() 5. Nimmt man eine bereits verlegte Bodenfliese wieder aus dem Mörtelbett heraus, sieht man sehr deutlich die vollsatte Rückseitenbenetzung. |
Racofix® Super-Flexkleber S1 eignet sich aufgrund seiner hohen Standfestigkeit besonders für die Verlegung großformatiger Feinsteinzeug-Fliesen (größer 30x60 cm) im Wand- und Bodenbereich. |
| Wandfliesen verfugen | ||
| Zum Ausfugen von herkömmlichen Wandfliesen wird Racofix® Fugenweiß, Fugengrau oder Flexfuge color (Fugenbreiten 2-5 mm) eingesetzt. Diese Fugenmörtel sind feinkörnig und haben eine dichte und glatte Oberfläche. Racofix® Flexfuge color ist in 10 aktuellen Farbtönen erhältlich und wasser- und schmutzabweisend eingestellt. Zum Ausfugen von Wandfliesen aus Feinsteinzeug oder zum Verfugen von Natursteinbelägen wie z.B. Marmor oder Granit im Wandbereich wird Racofix® Multi-Flexfuge 1-10 mm eingesetzt. | ![]() 1. Die mit Wasser angerührte Fugenmasse wird mit einer Fugscheibe oder einem Gummiwischer diagonal zum Fugenverlauf eingeschlämmt. |
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![]() 2. Bei Bedarf wird nach kurzer Zeit nochmals nachgefugt. Überschüssiges Fugmaterial wird – möglichst sauber – diagonal zum Fugenverlauf von den Fliesen abgezogen. |
![]() 3. Nach dem Ansteifen des Fugenmörtels wird der Fliesenbelag mit einem Schwammbrett oder einem Handschwamm vorgewaschen. |
![]() 4. Danach wird der Fliesenbelag mit dem gesäuberten Schwammbrett diagonal saubergewaschen, ohne die Fugen auszuwaschen. |
![]() 5. Das Sauberwaschen kann ebenfalls mit einem Handschwamm durchgeführt werden. Danach kann die Fugenoberfläche durch leichtes Wischen entlang des Fugenverlaufs nochmals nachgeglättet werden. |
![]() 6. Abschließend werden letzte Schlieren mit einem weichen, trockenen Tuch abgerieben. |
![]() Siehe "Bodenfliesen verfugen" |
| Bodenfliesen verfugen | ||
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Zum Verfugen von Feinsteinzeug sowie von Naturstein wie z.B. Marmor oder Granit empfehlen wir Racofix® Multi-Flexfuge 1-10 mm. Diese Flexfuge ist wasser- und schmutzabweisend eingestellt und besonders auf Fussbodenheizung sowie in Feucht- und Nassräumen geeignet. Zum Verfugen von Bodenfliesen im Außenbereich, z.B. auf Balkonen und Terrassen empfehlen wir Racofix® Flexfuge breit 2-20 mm. Dieser Flexfugenmörtel vermindert durch seinen Trassgehalt Kalkhydrat-Ausblühungen. |
![]() 1. Der Fugenmörtel wird in schlämmfähiger Konsistenz mit Wasser angerührt und auf dem Fliesenbelag ausgegossen. |
![]() 2. Danach wird er mit einem Gummiwischer diagonal zum Fugenverlauf eingeschlämmt. Sind alle Fugen gleichmäßig gefüllt, wird der Rest des Fugenmörtels mit dem Gummiwischer abgezogen. |
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Fugen im Eckbereich, zu Boden- und Wandanschlüssen sowie zu angrenzenden Sanitärteilen sind beim Einschlämmen auszusparen. Sie werden mit Racofix® Fugen-Silicon oder Racofix® Naturstein-Silicon elastisch verfugt. Teilen Sie größere Flächen zum Verfugen und Reinigen in mehrere Abschnitte ein. Vor der Verfugung muss der Fliesenkleber ausgehärtet und trocken sein. Bei unglasierten, matt- bzw. porös glasierten Fliesen (z.B. Cotto, poliertes Feinsteinzeug, Effektglasuren, rutschfeste Fliesen, Naturwerksteine u.Ä.) ist eine Probeverfugung empfehlenswert, um festzustellen, ob sich die Fliesen einwandfrei reinigen lassen. Zu schneller Entzug des Anmachwassers durch zu hohe Temperaturen, stark saugende Untergründe bzw. keramischen Scherben wie Steingut kann zu einem „Verdursten” der Fuge führen. |
![]() 3. Mit einem Schwammbrett und sauberem Wasser wird der Fliesenbelag diagonal abgewaschen, ohne die Fugen auszuwaschen. Anschließend werden letzte Schleier mit einem trockenen, weichen Tuch entfernt. |
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Deswegen sollte der noch offene Fugenquerschnitt mit einem feuchten Schwammbrett angefeuchtet werden. Ein Überwässern der Fläche ist zu vermeiden. Beim Abwaschen stark bzw. dunkel pigmentierter Fugenmörtel möglichst wenig Wasser verwenden, das Abwaschwasser häufig wechseln und keinen Wasserfilm auf den Fugen stehen lassen. Trockenes Nachreiben der abgewaschenen und angezogenen Fugen mindert die spätere Ausblühgefahr und fördert die Farbbrillanz der Fugenoberfläche. |
Unterschiedliches Saugverhalten von Keramik/Untergrund kann die Farbgleichheit/Farbbrillanz von zementären Fugenmörteln beeinträchtigen. Auch wasserabweisende Fugenmörtel sind nicht wasserdicht und ersetzen daher keine Abdichtung unter dem Fliesenbelag. Verfugen Sie Beläge im Außenbereich nicht bei direkter Sonneneinstrahlung. Schützen Sie frische Fugen vor Regen. |
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| Anschlussfugen elastisch schließen | ||
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Alle Baumaterialien wie Steine, Zement, Gips führen durch den Einfluss von Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie unterschiedlichen Belastungen ein Eigenleben. Dadurch dehnen sie sich aus oder ziehen sich zusammen, und zwar je nach Material in unterschiedlicher Weise. Spannungen zwischen einzelnen Elementen sind die Folge, die zu Rissen in der gefliesten Oberfläche führen können. |
Daher werden bei der Fliesenverlegung alle Eck- und Anschlussbereiche zwischen unterschiedlichen Materialien elastisch ausgefüllt. Fugen im Sanitärbereich werden mit Racofix® Fugen-Silicon geschlossen. Racofix® Fugen-Silicon ist pilzhemmend und in allen gängigen Sanitärfarben erhältlich. Bewegungsfugen bei Marmor- und Natursteinbelägen werden mit Racofix® Naturstein-Silicon verfugt. |
![]() 1. Fugen in den Eckbereichen müssen völlig frei von Klebstoff- und Mörtelresten sein. Andernfalls sind sie vor der elastischen Verfugung auszukratzen. |
![]() 2. Zur Vorbereitung wird die Kartuschenspitze glatt abgeschnitten, die Kartuschendüse aufgeschraubt und entsprechend der Fugenbreite schräg abgeschnitten. |
![]() 3. Racofix® Fugen-Silicon wird unter gleichmäßigem Druck glatt und blasenfrei mit einer Handpistole in die Fuge eingebracht. |
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![]() 4. Die Fuge wird mit einer Seifenlösung als Glättmittel eingestrichen und mit einem Siliconglätter vor Einsetzen der Hautbildung abgezogen. |
![]() 5. Anschließend kann die frische Fuge mit glättmittelbenetztem Finger unter leichtem Druck nachgeglättet werden. |
Bauseitige Bewegungsfugen dürfen nicht mit Fliesen überklebt werden. Sie müssen im Fliesenbelag übernommen und ebenfalls elastisch verfugt werden. |